Perry Rhodan 1956: Das Haus der Nisaaru. Susan Schwartz

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Perry Rhodan 1956: Das Haus der Nisaaru - Susan Schwartz Perry Rhodan-Erstauflage

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der Gharrer hatten sich in den Beobachtungsraum nebenan zurückgezogen, während das Medikerteam um Vincent Garron bemüht war.

      »Es tut mir leid, aber meine Fähigkeiten als Psi-Reflektor versagen hier«, antwortete der Fünfte Bote freundlich.

      Mhogena bemühte sich, seinen 2,32 Meter großen, in einem voluminösen Schutzanzug steckenden Körper gegenüber der kleinwüchsigen Blue nicht zu bedrohlich wirken zu lassen.

      Er spürte, dass das Mädchen sich in einem labilen Zustand befand. Deshalb wollte er es nicht zusätzlich in eine instinktive Abwehrhaltung bringen, die den Stressfaktor nur erhöhte.

      »Du bist sehr tapfer, Tuyula«, fuhr der Gharrer fort.

      Das Bluesmädchen machte eine schnelle Abwehrgeste mit den drei Daumen der rechten Hand.

      »Ich bin kein Kind mehr, Mhogena«, zirpte sie. »Du brauchst nicht so mit mir zu sprechen.«

      Beide unterhielten sich in Interkosmo; Tuyula mit hoher, fast singender Stimme, Mhogena hingegen mit tieferem Tonfall, einem harten Akzent und sehr starker Betonung der Ch-Laute.

      »Ich wollte dich nicht beleidigen«, entschuldigte sich Mhogena sanft.

      Drei seiner vier Augen, mit denen er sie ansah, waren melancholisch-dunkel, das links außen sitzende, vierte Auge jedoch befremdend gelbgrün – und starr. Es konnte Tuyula nicht folgen, als sie aufstand und in dem Raum umherging.

      »Schon gut, ich habe es nicht so gemeint«, sagte sie.

      Die Blue wandte dem Gharrer den Rücken zu, während sie sprach, was jedoch für den Augenkontakt kein Problem darstellte. Das rückwärtige, ellipsoide Augenpaar war jetzt auf ihren Gesprächspartner gerichtet.

      »Es war alles zu viel«, zirpte sie. »Ich muss erst lernen, mich mit der neuen Realität zurechtzufinden.«

      Das war kein Wunder. Seit ihrem ersten Kontakt zu dem Todesmutanten Vincent Garron hatte das zwölfjährige Mädchen, damals noch ein Kind, eine Menge durchgemacht. Eine lange Flucht, den Anblick ermordeter Menschen, die schauerlichen Hypersenken.

      Nirgends hatte es Sicherheit und Geborgenheit gegeben. Tuyula konnte sich noch lebhaft an ihre ständige Angst und Unruhe erinnern und träumte oft davon.

      Mitten in dieser schrecklichen Zeit war auch noch ihre Geschlechtsreife eingetreten, die sie zusätzlich und fast bis an die Grenze belastete. Tuyula merkte, dass sie durch die gewaltigen Hormonschübe nicht nur körperlich, sondern auch mental ohne Übergang eine Schwelle überschritten hatte, die sie viele Dinge auf einmal aus einer anderen Sicht sehen ließ. Sie war zudem sehr schnell und schmerzhaft um einige Zentimeter gewachsen; ihr zierlicher, von einem weichen blauen Flaum bedeckter Körper hatte sich aus der kindlichen Form gestreckt und war kräftiger geworden.

      Während der Zeit ihrer Umwandlung hatte sie zeitweise ihre Fähigkeit als Psi-Konverterin verloren.

      Es war ein weiterer Schock gewesen, auch noch diese besondere Gabe verloren zu haben, die schon längst zu einem Teil ihres Lebens geworden war.

      Doch dieser Zustand war nur kurzzeitig gewesen. Nachdem ihre Hormone nicht mehr verrückt spielten und sie den Großteil der Reife überstanden hatte, kehrten auch die paramentalen Fähigkeiten allmählich wieder zurück. Doch sie reichten noch nicht aus, um ergründen zu können, weshalb Vincent diese Metamorphose durchmachen musste.

      »Es ist so schrecklich, Vincent leiden zu sehen«, fügte die Blue hinzu. »Und seinen Anblick ertragen zu müssen ...«

      Ihr diskusförmiger, haarloser Kopf mit den individuellen, hübschen roten Maserungen auf der Oberseite neigte sich leicht.

      »Wir werden einen Weg finden«, versuchte der Gharrer sie zu trösten. »Heute noch.«

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