Beleuchtung in Innenräumen - Human Centric Integrative Lighting. Tran Quoc Khanh
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Abb. 2.14 Vertikale Beleuchtungsstärkewerte (Ordinate, in Lux), die für die Erreichung eines definierten CS-Niveaus (0,3, 0,4 oder 0,5) notwendig sind, berechnet für einen Satz von heute gängigen Lichtquellenspektren unterschiedlicher CCT (Abszisse, in Kelvin). Das normgerechte Niveau der horizontalen Beleuchtungsstärke (500 lx) sowie der (in einer allgemeinen Beleuchtungssituation) entsprechenden vertikalen Beleuchtungsstärke (250 lx) sind mit horizontalen schwarzen bzw. grauen Linien gekennzeichnet. Quelle: TU Darmstadt.
Die Kenngröße CS basierte ursprünglich auf Experimenten mit einer festen Belichtungszeit der Versuchspersonen (sog. exposure time) von 1 h. Eine Modifikation der CS-Formel, die eine Abhängigkeit von der Belichtungszeit einführt, wird in Abschn. 9.4.4 (Gl. (9.8)) gezeigt.
2.3.3 Spektrale Aktivitätsfunktionen nach der CIE
Alternativ zum Modell von Rea et al. [24] arbeitet die CIE-Publikation [32], die auf den fundamentalen Ausführungen von Lucas et al. [2] basiert, mit den (nicht kombinierten) Signalen der fünf Rezeptorkanäle (L, M, S, Stäbchen und ipRGC), die mithilfe von ihren Aktionsspektren (sog. 𝛼-opic spectral weighting functions oder s𝛼(𝜆)-Funktionen, s. Abb. 10.7) berechnet werden. Die CIE-Methode [32] ist in Abschn. 10.3.2 (im Vergleich zum Modell von Rea et al.) beschrieben und diskutiert. Hier werden zwei wichtige Kenngrößen, die in diesem Buch später verwendet werden, definiert.
Die erste Kenngröße ist die sog. 𝛼-opische Bestrahlungsstärke Eα (in W/m2;engl. 𝛼-opic irradiance oder effective photobiological irradiance, s. Gl. (2.10)).
(2.10)
Die Symbole in der Gl. (2.10) haben folgende Bedeutung:
𝐸𝛼: 𝛼-opische Bestrahlungsstärke,
𝐸e(): spektrale Bestrahlungsstärke,
𝛼: (): 𝛼-opisches Wirkungsspektrum (L, M, S, Stäbchen oder ipRGC, s. Abb. 10.7) als spektrale Gewichtungsfunktion für die spektrale Bestrahlungsstärke.
Die zweite Kenngröße ist die sog. 𝛼-opische D65-äquivalente Beleuchtungsstärke
(2.11)
Die Symbole in der Gl. (2.11) haben folgende Bedeutung:
𝐸𝛼: 𝛼-opische Bestrahlungsstärke,
: fünf verschiedene Konstanten für die fünf 𝛼-opischen Rezeptorkanäle (L, M, S, Stäbchen oder ipRGC, s. Tab. 2.1).
Tab. 2.1 Konstanten für die fünf 𝛼-opischen Rezeptorkanäle in Milliwatt pro Lumen – Einheiten für Gl. (2.11). Name: Name des Rezeptorkanals nach der CIE-Publikation [32]. Quelle: [32].
Rezeptorkanal | L | M | S | Stäbchen | ipRGC |
Name [32] | L-cone-opic | M-cone-opic | S-cone-opic | Rhodopic | Melanopic |
|
0,8173 | 1,4558 | 1,6289 | 1,4497 | 1,3262 |
Bei der Quantifizierung des zirkadianen Effektes verschiedener Lichtquellenspektren spielt in der Beleuchtungspraxis vor allem die Kenngröße
Abb. 2.15 Vertikale Beleuchtungsstarkewerte (Ordinate, in Lux), die fur die Erreichung eines fixen CVNiveaus (240, 500 oder 750 lx) notwendig sind, berechnet fur einen Satz von heute gangigen Lichtquellenspektren unterschiedlicher CCT (Abszisse, in Kelvin). Das normgerechte Niveau der horizontalen Beleuchtungsstarke (500 lx) sowie der (in einer allgemeinen Beleuchtungssitua-tion) entsprechenden vertikalen Beleuchtungsstarke (250 lx) sind mit horizontalen schwarzen bzw. grauen Linien gekennzeichnet. Ouelle: TU Darmstadt.
2.3.4 Mathematische Zusammenhänge zwischen circadian stimulus (CS), melanopischer Beleuchtungsstärke und D65-äquivalenter Beleuchtungsstärke
Zum Zeitpunkt der Erscheinung dieses Buches diskutiert