Beleuchtung in Innenräumen - Human Centric Integrative Lighting. Tran Quoc Khanh

Чтение книги онлайн.

Читать онлайн книгу Beleuchtung in Innenräumen - Human Centric Integrative Lighting - Tran Quoc Khanh страница 21

Автор:
Жанр:
Серия:
Издательство:
Beleuchtung in Innenräumen - Human Centric Integrative Lighting - Tran Quoc Khanh

Скачать книгу

2.13 Berechnungsverfahren des Modells von Rea etal. [24]. Eingabegrofeen des Modells: ver-tikaLe Beleuchtungsstarke am Auge und relative spektrale Strahldichte des Farbreizes, wovon die S-Zapfen-, ipRGC-, Stabchen- und L+M-Signale berechnet werden. Ergebnis des Modells: zirkadianer Stimulus (CS) (oder zirkadianer Reiz), der die nicht visuelle Wirkung Melatoninunterdruckung eines Farbreizes modelliert (s. auch Abschn. 10.3.2). Ouelle: TU Darmstadt.

image

      Alternativ zum Modell von Rea et al. [24] arbeitet die CIE-Publikation [32], die auf den fundamentalen Ausführungen von Lucas et al. [2] basiert, mit den (nicht kombinierten) Signalen der fünf Rezeptorkanäle (L, M, S, Stäbchen und ipRGC), die mithilfe von ihren Aktionsspektren (sog. 𝛼-opic spectral weighting functions oder s𝛼(𝜆)-Funktionen, s. Abb. 10.7) berechnet werden. Die CIE-Methode [32] ist in Abschn. 10.3.2 (im Vergleich zum Modell von Rea et al.) beschrieben und diskutiert. Hier werden zwei wichtige Kenngrößen, die in diesem Buch später verwendet werden, definiert.

      Die erste Kenngröße ist die sog. 𝛼-opische Bestrahlungsstärke Eα (in W/m2;engl. 𝛼-opic irradiance oder effective photobiological irradiance, s. Gl. (2.10)).

      Die Symbole in der Gl. (2.10) haben folgende Bedeutung:

       𝐸𝛼: 𝛼-opische Bestrahlungsstärke,

       𝐸e(): spektrale Bestrahlungsstärke,

       𝛼: (): 𝛼-opisches Wirkungsspektrum (L, M, S, Stäbchen oder ipRGC, s. Abb. 10.7) als spektrale Gewichtungsfunktion für die spektrale Bestrahlungsstärke.

      Die zweite Kenngröße ist die sog. 𝛼-opische D65-äquivalente Beleuchtungsstärke image (in Lux; engl. 𝛼-opic equivalent daylight (D65) illuminance oder 𝛼-opic EDI, s. Gl. (2.11)), die die folgende Definition widerspiegelt: „illuminance, produced by radiation conforming to standard daylight (D65), that provides an equal 𝛼-opic irradiance as the test source“ (d. h. „Beleuchtungsstärke, erzeugt durch eine Strahlung, die der Tageslichtart D65 entspricht, die die gleiche 𝛼-opische Bestrahlungsstärke wie die Testquelle liefert.“)

      Die Symbole in der Gl. (2.11) haben folgende Bedeutung:

       𝐸𝛼: 𝛼-opische Bestrahlungsstärke,

       : fünf verschiedene Konstanten für die fünf 𝛼-opischen Rezeptorkanäle (L, M, S, Stäbchen oder ipRGC, s. Tab. 2.1).

Rezeptorkanal L M S Stäbchen ipRGC
Name [32] L-cone-opic M-cone-opic S-cone-opic Rhodopic Melanopic
image 0,8173 1,4558 1,6289 1,4497 1,3262
image

      Zum Zeitpunkt der Erscheinung dieses Buches diskutiert

Скачать книгу