Die Weltgesundheitsformel 2. David Ekwe Ebobisse

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Die Weltgesundheitsformel 2 - David Ekwe Ebobisse

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Quelle: www.vegetarier.eu/index.php/meldung-im-detail/obstgemuese.html

      21 Quelle: Scobel, 3sat

      22 Quelle: Nexus Magazin, Ausgabe 45, Versteckte Gefahren in verarbeiteten Lebensmitteln

      23 Quelle: Hans-Ulrich Grimm, Die Ernährungslüge — Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt

      24 Quelle: Quarks & Co — Haltbarkeit um jeden Preis, WDR

      25 Quelle: Scobel, 3sat

      26 Quelle: Gammel ade, 3sat

      27 Quelle: Nexus-Magazin 2013, Ausgabe 45

      28 Quelle: Hauptsache haltbar — Gefährliche Verpackung, arte

      Kapitel 20: Die Lebensmittelmafia in Aktion

      Die Lebensmittelmafia setzt sich aus einem Konglomerat der größten Agrochemie-, Biotech-, Pharma, Agrar-, Verpackungs-, Transport-, Logistik-, Fleisch-, Chemie-, Gentech-, Molkerei-, Lebensmittel- und diversen anderen Konzernen zusammen und verfügt mit der EFSA und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sogar über ein eigenes Ministerium, um ihre Interessen durchzusetzen. Dabei sind ihr alle Mittel recht. Wissenschaftliche Studien werden gefaket, Verbraucher belogen, Kontrollen verhindert und Politiker bestochen. "Über die Komplizenschaft mit einer verfilzten Politik, die sich vornehmlich als Dienstleister der globalen Nahrungsmittelkonzerne versteht, bestimmt sie weitgehend den öffentlichen Diskurs«, erklärt Richard Rickelmann, der ihr seit Jahren auf den Fersen ist und aus seinen Recherchen das Buch »Tödliche Ernte — wie uns das Agrar- und Lebensmittelkarten vergiftet« geformt hat. »Lebensmittelkartell« deshalb, weil wie so oft die Vorstellung konkurrierender Lebensmittelhersteller an der Realität scheitere. Die Riesen der Industrie würden sich absprechen und konkrete Preisuntergrenzen für beispielsweise Kaffee, Süßwaren und Tiernahrung festlegen, um damit Preiskonkurrenz zulasten ihrer Kunden zu verhindern. Diese internen Absprachen gehörten bereits fest zum Geschäftsmodell der Lebensmittelwirtschaft. Und selbst das Kartellamt spreche in diesem Zusammenhang von einem »klaren Hardcore-Kartell-Verstoß«. Da man dem Monstrum von politischer Seite aber nicht das Handwerk legen und nur lächerliche Strafen verhängen würde, die Titanen wie Melitta ganz locker schlucken würden, sei der Bürger ihren Verbrechen schutzlos ausgeliefert.1

      Trotz dieser Bemühungen ist die Lebensmittelmafia mittlerweile zu einem Monster menschlicher Unvernunft herangewachsen und begeht ein kapitales Verbrechen nach dem anderen. Lebensmittelampeln, die vor zu hohem Zuckergehalt warnen sollen verbietet sie, über 400 zugelassene giftige Zusatzstoffe sind erlaubt und dumme Verbraucher, deren Hirne degenerieren, sind willkommen.

      Dies sei sogar gewollt, behauptet Hans-Ulrich Grimm, der sich als ehemaliger Spiegel-Redakteur einen Namen gemacht hat und seine jahrelange Recherchen zum Thema industriell produzierter Lebensmittelügen in Büchern wie »Die Suppe lügt«, »Vom Verzehr wird abgeraten« oder »Die Ernährungslüge — wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt« hat einfließen lassen. In Letzterem geht er der Frage nach, inwieweit unserer Ernährung unsere Gehirnleistung beeinflusst und kommt zu einem entsetzlichen Ergebnis: "Wir essen uns dumm."

      Die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung lassen den Supermarkt als einen Risiko-Parcours erscheinen: Die Welt der 5-Minuten-Terrinen und der pulvrigen Kartoffelpürees, der Softdrinks und der künstlichen Süßstoffe, der ganze Kosmos aus Cola, Knorr und Dany-plus-Sahne, aus Vivil-Drops und Smarties, aus Maggis Brühwürfeln und Nogger-Eisstengel, all das wird, im Lichte jüngster neurowissenschaftlicher Publikationen, zur Drohkulisse fürs Denkorgan. Die Zeichen stehen nicht gut. Der Hirnschwund breitet sich aus, stetig und scheinbar unaufhaltsam. Morbus Alzheimer kann jeden treffen. Die Krankheit droht zur Geißel des neuen Jahrhunderts zu werden.

      "Wir sind mitten in einer internationalen Epidemie", sagt Edward Truschke, Präsident der amerikanischen Alzheimer-Gesellschaft schon heute. 2 Alzheimer ist eine schlimme Krankheit, bei der man langsam aber sicher sein Gedächtnis, seine Erinnerung und schließlich sich selbst verliert, bis man nur noch ein Wrack ist. "Die Ernährung ist wahrscheinlich die ganz entscheidende Komponente bei Alzheimer", sagt der Heidelberger Alzheimer-Forscher Konrad Beyreuther, der auch darüber klagt, dass wir in Form der Aluminium-Verbindungen E 520 bis E 559 viel zu hohe Dosen Leichtmetall zu uns nehmen. Aluminium sei der prominenteste Alzheimer-Förderer, so der Kenner. Aluminiumsalze befinden sich als Trockenpulver in bestimmten Käsescheibletten und allem was nicht zusammenkleben soll, damit man es auseinander kriegt. Der Aluminiumwert im Körper von Erwachsenen übersteigt die akzeptable Tagesdosis um das bis zu Sechsfache. Bei den meisten Kleinkindern bis zu drei Jahren sogar um das 7,5-fache. Mithilfe der aus Schimmelpilzen hergestellten Zitronensäure — der wir uns gleich noch ausführlich widmen werden — gelangt das Aluminium dann besonders gut in unser Gehirn: "Und wenn es durch die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn gelangt, hat es keine Chance mehr rauszukommen", so der Bayreuther Hirnforscher, der beteuert, auch der Geschmacksverstärker Glutamat und der Süßstoff Aspartam seien ideale Transporteure für Aluminium ins Gehirn. Allein von Glutamat werden weltweit 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr am Tag gegessen. Nun kann man sich ja ausrechnen, wie es um die neuronalen Potenziale der Weltbevölkerung steht.

       Gewiss nicht gerade gut.

      Das ist noch weit untertrieben. Immerhin sind die drei Industrielieblinge nicht die einzigen Nahrungsmittelzusätze, die unser Denkorgan zerstören und unsere Neurochemie durcheinanderbringen. Warum die Zahlen von Morbus Alzheimer, Parkinson und anderen Nervenkrankheiten stark zunehmen, werden wir erst völlig begreifen, wenn wir gesehen haben, wie viele Dinge wir mit einer zu hohen Neurotoxizität zu uns nehmen.

      Nicht ohne Grund kommentiert der Saarländische Rundfunk Grimms Buch »Die Ernährungslüge — wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt« so begeistert: »Das Buch ist ein absolutes Muss und sollte Pflichtlektüre vor dem nächsten Gang in den Supermarkt sein.« Und die Zeit schreibt: »Ein Stück Verbraucheraufklärung, dessen Wichtigkeit gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.«

      Was Dr. Grimm beschreibt, werden wir allmählich verstehen und nachvollziehen, während wir uns auf den Spuren der Lebensmittelmafia bewegen. Einer Gangsterbande, deren Aushängeschilder Aldi, Lidl, Edeka, Rewe und Metro heißen.

      »Sie kontrollieren zusammen 90 Prozent des deutschen Lebensmitteleinzelhandels. Und über sie verkauft sie uns die Mehrzahl ihrer Produkte.« 3 Selbstverständlich betreiben die »Big Five« Aldi, Lidl, Edeka, Rewe und Metro interne Preisabsprachen und bieten billige No-Name-Produkte sowie teure Markenprodukte gleichzeitig an, die sich inhaltlich kaum bis gar nicht unterscheiden, wie Markendetektiv Stefan Duphorn berichtet.

       Es macht also gar keinen Unterschied, in welchem Supermarkt ich gehe und welche Produkte ich dort kaufe — es kommt immer von denselben?

      Ja. Wenn man bei Edeka ausschließlich JA-Produkte kauft, kostet der Vergleichseinkauf bei Aldi genauso viel. Viele Rewe-Kunden meinen bei Rewe dennoch bessere Produkte zu haben und den Billignahrungsmitteln der ärmeren Unterschichten zu entgehen. 4 In Wahrheit bekommen sie anders verpackte Produkte mit unterschiedlichem Preisniveau, aber mit gleichen Inhaltsstoffen. Wer sich gesund und vollwertig ernähren will, sucht deshalb nach Alternativen in der Umgebung, um den großen Supermarktketten ihre unangefochtene Marktstellung zu nehmen. Damit auch die Produkte kleinerer Hersteller

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