Jakob der Träumer. Markus Sturm

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Jakob der Träumer - Markus Sturm

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wenn ich wiederkomme, wird Er bei mir sein! Und dann könnt ihr was erleben. Er hat Eva mir versprochen!“ Adam ging.

      „Endlich sind wir allein. Ich dachte, wir würden ihn nie loswerden. Eva, willst du mich nun vom Baum befreien? Du brauchst keine Angst zu haben, ich bin harmlos. Du wirst nicht sterben. Mir kannst du vertrauen“, sabberte Apfel.

      „Hallo, ihr beiden!“, wurde der Apfel plötzlich in seinen Annäherungsversuchen gestört.

      „Wer bist denn du?“, reagierte Eva überrascht.

      „Ich bin Herbie. Und du bist Eva, wenn ich mich nicht irre?“

      „Hallo Herbie, alter Freund, schön dich zu sehen!“, grinste Apfel. Sein Blick strafte die Worte Lügen. Doch Herbie beschloss, dies zu ignorieren. Äpfel können nicht sprechen und sie haben auch keine Augen. Heutzutage.

      Währenddessen suchte Adam nach Irgendwer. Schön dumm, Irgendwer fand man nicht einfach so. Adam würde noch lange suchen müssen. „Kann ich dir behilflich sein?“ Der Tod hatte dies gesagt. Genauso hätte er Adam auch eine Tasse Tee anbieten können. Es war entwürdigend. Der Tod mochte Würde. Und ihre Abwesenheit mochte er nicht. Der Tod fragte nie nach etwas. Hätten Sie die Güte mitzukommen? Der Tod? Man sah ihn und es stand außer Frage, was einen erwartete. Nur was danach kam, schien fraglich. Alles nur wegen Herbie! Adam blickte überrascht, als er auf den Tod traf. Kein Wunder, meist ist es ja umgekehrt. Doch Adam erschrak nicht. Er wirkte vielmehr neugierig. Das Ende schien ihm noch weit. Dennoch hatte er dem Tod bereits unbewusst eine Gestalt gegeben. „Adam - kann sich schon denken, wer du bist!“, stotterte Adam. Der Tod würde seinen ersten Namen bekommen.

      „Das ist auch nicht wirklich schwierig zu erkennen, oder? Also, kann ich dir behilflich sein?“

      „Du willst Adam nicht holen?“

      „Nein, es wäre noch zu früh, du hast noch einiges vor dir. Viele unerledigte Dinge warten. So, wäre das geklärt? Noch einmal, und ich frage wirklich das allerletzte Mal: Kann ich dir behilflich sein?“ Tod hasste es, etwas anzubieten.

      „Eigentlich nicht, das heißt, ja, doch: Adam sucht Irgendwer.“

      „Wie willst du einfach so Irgendwer finden? Weißt du überhaupt, wo er sich befindet?“

      „Nein.“

      „Was willst du von ihm?“

      „Er hat Adam eine Aufgabe gegeben. Kümmere dich um den Garten, hat Er gemeint. Nun kann sich Adam nicht mehr darum kümmern. Der Apfel macht sich lustig über Adam. Die ganze Zeit spricht er nur mit Eva! Und sie spricht nur mit ihm. Und der Apfel will vom Baum. Der Apfel möchte, dass Eva ihn pflückt. Aber Er hat gesagt, dass das böse ist. Niemand darf vom Baum in der Mitte nehmen und essen. Darauf muss Adam Acht geben.“

      „Adam“, sagte der Tod, „du bist sehr pflichtbewusst. Du hast gearbeitet. Du tust, was du tun musst. Das ist richtig so. Und das ist gut so. Aber, Adam, es wird Menschen geben, die nicht immer wollen, dass man das tut, was richtig ist. Es wird Menschen geben, die wissen, was richtig ist, und was falsch. Dennoch werden sie das Falsche tun. Gerade deshalb werden sie das Falsche tun.“

      „Warum?“

      „Weil es oft interessanter ist. Und Menschen mögen das Interessante. Das Interessante verleiht ihrer Fantasie Flügel. Das Interessante lehrt sie fliegen.“

      „Menschen können nicht fliegen. Ansonsten hätte Er uns Flügel gegeben.“

      „Ihr werdet fliegen lernen. Oft werden euch noch Flügel wachsen. Und oft werdet ihr damit am Boden zerschellen. Trotzdem werdet ihr fliegen. Und alles nur, weil es unter euch immer wieder Menschen gibt, die bewusst den schwierigen Weg wählen. Das Einfache, Naheliegende scheint euch zu langweilig. Eva spricht nur mit dem Apfel, weil er nicht du ist. Du bist das Einfache, Naheliegende. Er ist anders. Sie weiß, dass Irgendwer sie dir erschaffen hat. Aus deiner Rippe. Doch du bist die langweilige Lösung. Aber du wirst sehen, Eva wird dich lieb haben. Irgendwann.“

      „Aber Eva hat Adam nicht lieb“, seufzte Adam.

      Wie erklärte man einem Kind die Liebe? Der Tod, obschon er alles Menschliche wusste, begann sich zu fragen, was Irgendwer hier angerichtet hatte.

      IV

      So saßen die beiden an der Bar. Der Tod erzählte eine Geschichte aus fernen Tagen, längst vergangen, auf denen der Staub der Jahrtausende sich schwer niedergelegt hatte. Er meinte von Büchern zu erzählen, die längst hinter dicken Deckeln verschwunden waren, zugeschlagen, vergessen, die kaum mehr jemand las. Er erzählte von Geschichten, die dennoch lebendig waren. Und Frank wollte mehr. Er wollte alles hören. So saßen zwei Männer irgendwann an einer Bar. Plaudernd. Auch Frank würde etwas zu erzählen haben. Später. In einer Nacht, einer Bar, auf zwei Stühlen zwei Gesellen. Lawinenabgang. Viele Geschichten.

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