Der betörende Duft von Jasmin | Erotischer Roman. Laura Lee Logan
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Dereck überlegte ernsthaft, ob er Bernards Idee umsetzen sollte. Fitnesscenter? So konnte er Jasmin ab und an auch mal mit einer Kleinigkeit überraschen. Er saß nachdenklich in der Raucherküche und rauchte eine Zigarette. Aber wirklich konzentrieren konnte er sich nicht. Denn er war schon in Gedanken bei ihr. In ihrem Bett. Sah sie in all ihrer schönen Nacktheit vor sich, sich in ihren Fesseln windend und stöhnend vor Lust. Es war mehr als nur ein Spiel. Wenngleich er sie täglich auf der Arbeit sah, und sie sich vor drei Tagen erst getroffen hatten, hatte er das Gefühl, sie ewig nicht mehr gesehen zu haben. Alles in ihm kribbelte vor Vorfreude.
Jasmin betrat die Küche. Sofort bemerkte Dereck, dass seine Hand zu zittern begann. Es wurde von Tag zu Tag schwerer für ihn, mit ihr in einem Raum zu sein, wenn er sie nicht berühren konnte. Er drückte seine Zigarette aus und zündete sich gleich wieder eine an.
Auch Jasmin nahm sich eine Zigarette. Belustigt beobachtete sie, wie Dereck versuchte, seine zittrige Hand unter Kontrolle zu bringen. Sie liebte die Art, mit der er sie begehrte. Sie hatte es noch nie erlebt, dass ein Mann in ihrer Gegenwart so die Kontrolle über sich selbst verlor. Sie wusste, dass er sie jetzt am liebsten packen und niederküssen würde. »Bleibt es bei unserem Treffen heute?«, fragte Jasmin lächelnd. Dereck konnte nur noch nicken.
Plötzlich ging die Tür auf. Ein weiterer Kollege kam hinzu, der seine Mittagspause machen wollte. Dereck rauchte schnell seine Zigarette zu Ende und verwand wieder in sein Büro. Er fürchtete, Freddy könnte seine Anspannung bemerken.
»Was ist denn mit ihm los?«, wollte Freddy von Jasmin wissen. Sie zuckte mit den Schultern: »Ich weiß es nicht.«
»Auf jeden Fall wirkt er sehr nervös und unkonzentriert die letzte Zeit. Ich mach mir echt Sorgen, nicht dass irgendetwas Schlimmes vorgefallen ist.«
»Wer weiß. Aber wenn es wirklich etwas Tragisches wäre, würde er schon mit jemandem darüber reden, meinst du nicht?«, gab Jasmin zu bedenken.
»Das glaube ich auch.« Die Mikrowelle gab das Signal, dass Freddys Essen fertig aufgewärmt war. »Möchtest du auch was?«, fragte er Jasmin.
»Danke, das ist lieb, aber ich hab schon, wollte nur eben noch eine Zigarette rauchen. Lass es dir schmecken.«
***
Endlich war es Zeit, zu gehen. Dereck hatte mit seinem Vorgesetzten ausgemacht, dass er heute etwas früher gehen würde mit der Begründung, es ginge ihm nicht so gut. Er freute sich auf Jasmin, die ebenfalls bereits auf dem Heimweg war. Sie öffnete ihm die Tür und bot ihm einen Platz auf ihrer Couch und etwas zu trinken an. Als sie ihm das gewünschte Glas Wasser brachte, zog Dereck Jasmin auf seinen Schoß.
Sie nahm seine zittrigen Hände in die ihren und hielt sie fest. »Freddy hat sich schon richtig Sorgen um dich gemacht. Er meint, du siehst schon den ganzen Tag so schlecht aus und irgendwie nervös.«
»Es geht mir gut. Ich zitter immer, wenn ich in deiner Nähe bin. Ich kann es nicht kontrollieren.«
»Das habe ich bemerkt. Aber ich verstehe nicht, warum?« Sie wusste es genau, aber sie wollte es von Dereck hören. »Ich tu dir nichts. Ich bin nur ich.«
»Für mich bist du mehr als nur du.« Er nahm ihr Gesicht zwischen seine Hände. Er küsste sie wild, ehe er weitersprach: »Es kribbelt in meinem ganzen Körper, wenn du in meiner Nähe bist. Es wird unerträglich, wenn ich dich nicht berühren oder halten kann.« Dereck presste Jasmin fest an sich in der Hoffnung, dass das Kribbeln aufhören würde.
»Komm. Ich sorg für etwas Entspannung.« Jasmin zog Dereck ins Schlafzimmer, doch wollte er nicht von ihr verwöhnt werden. Er begehrte sie zu sehr, als dass es ihm genügen würde, ihr die Kontrolle zu überlassen. Er küsste sie auf ihr Bett nieder, ehe sie ihm sagen konnte, dass er es sich gemütlich machen sollte. Voll Verlangen. Wild. Fast ausgehungert. So, wie sie es liebte.
Er musste aufpassen, dass er ihre Kleidung nicht zerriss, als er sie aus Bluse und Hose schälte. Er genoss den Anblick ihres nackten Körpers, konnte aber nicht lange von ihr lassen. Er huldigte ihren Brüsten, indem er sie massierte, küsste und wie wild an ihren Nippeln saugte. Gleichzeitig schob er ihren Oberkörper zurück auf ihr Kissen und band sie mit ihrer eigenen Bluse am Bettpfosten fest.
Er bewunderte, wie gut sie sich in seinen Armen fallen lassen konnte. Ihm so sehr vertraute, dass sie weiterhin Spielchen zuließ, die ihm seine Frau seit Jahr und Tag verwehrte. Während sie sich vor ihm räkelte, drang er mit dem Finger in sie. »Oh, Jas, du bist immer so feucht. Ich glaube, wenn du ein Mann wärest, hättest du einen Dauerständer.«
»Das liegt nur an dir«, sagte sie, wissend, dass auch ihm ein solches Kompliment guttat.
»Du bist lieb.« Er begann, ihren gewissen Punkt in ihrem Inneren zu massieren, der für Aufregung und Entspannung zugleich sorgte. »Ich möchte, dass du kommst.« Seine ›Massage‹ begann sanft, gewann jedoch stetig an Intensität. Je schneller er wurde, umso lustvoller stöhnte die junge Frau im Bett. Er erfreute sich an ihrer Lust, wodurch seine weiter anstieg. Ihr aufbäumen verriet, dass sie ihren Gipfel erstürmt hatte. Nun kniete er über ihrem Brustkorb. Er hatte schon lange von dem geträumt, was er jetzt im Begriff war, zu tun. Er schob seinen Penis zwischen ihre Brüste und sich vor und zurück. Sie beugte ihren Kopf so, dass sie seine Spitze immer wieder kurz mit der Zunge berühren konnte. Das trieb seine Lust noch höher. »Oh, das ist gut. Du bist genau, was ich will. Ich lebe«, entflohen seine Gedanken, als er seinen Gipfel erreichte.
Dereck konnte sich sein Lachen nicht verkneifen, als er sah, dass seine Lust bis in ihr Auge gespritzt war. Jasmin kniff die Augen zusammen, versuchte, sich aus ihrer Fessel zu winden, um sich das Sperma aus ihrem Auge wischen zu können. Es brannte schmerzhaft. Dereck löste ihre Fessel, damit sie sich sauber machen konnte. »Scheiße, tut das weh«, meinte sie, während sie mit ihrer Bluse versuchte, seinen Lustsaft aus ihrem Auge zu reiben. »Komm, wir waschen es mit Wasser aus.« Dereck führte Jasmin ins Bad und wusch ihr unter fließend Wasser das Auge aus, was bei Jasmin sofort für Erleichterung sorgte. So konnte sie am Ende selbst über ihren Schaden lachen. »Ernsthaft, so was ist mir echt noch nie passiert.« Mit einem süffisanten Grinsen dachte sie an gewisse Situationen, in denen ebenfalls etwas ins Auge hätte gehen können, sie aber immer von diesem Schmerz verschont geblieben war.
Dereck war erleichtert, dass es Jasmin wieder besser ging und schob sie zurück in ihr Bett. Er wollte noch ein wenig mit ihr kuscheln, ehe er zurück in seinen Alltag musste. »Du bist so süß«, flüsterte er ihr, immer noch belustigt, ins Ohr, als er sich neben sie legte und ihren nackten Körper sanft streichelte. »Ich würde gerne noch mehr Zeit mit dir verbringen.«
»Aber du musst gleich wieder zu Frau und Kindern.«
»Erinnere mich nicht daran.« Er zeichnete mit seinem Finger ein Herz auf ihren Venushügel. »Ich möchte mal richtig mit dir ausgehen. Essen. Tanzen. Ein Luxushotel. Ein ganzes Wochenende nur wir beide. Vielleicht noch mein Freund Bernard und seine Geliebte.«
»Was genau schwebt dir da vor?« Jasmin ahnte schon, worauf das hinauslaufen könnte.
»Wir könnten uns gegenseitig ein Alibi geben«, antwortete Dereck, während er Jasmins Hintern streichelte und sie in Bauchlage schob. Dereck massierte zunächst kurz Jasmins Rücken, danach ihren Po. »Würdest du einem solchen Wochenende zustimmen?«
»Natürlich. Solange bei dir alles geklärt