Das Herz des Diplomaten. J.L. Langley
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»Was?«
»Du weißt schon, ein Ritter in strahlender Rüstung? Das war der andere Grund, warum ich nach dir gesucht habe. Dein Bruder und Winstol sind allein nach draußen gegangen. Ich wollte ihnen gerade selbst hinterher, aber auf dem Weg dorthin habe ich dich entdeckt. Dachte mir, dass du vielleicht darüber Bescheid wissen willst.« Mit einer Kopfbewegung deutete er zu den Türen, die sich jetzt zu ihrer Linken befanden.
Blaise hatte seinen Bruder angewiesen, sich keinen Ärger einzuhandeln, bevor sie Thompson House an diesem Abend verlassen hatten. »Diesmal erwürge ich sie beide.«
»Dabei helfe ich dir gern«, sagte Griff, doch seinen Worten fehlte der Biss. Es war nur eine Versicherung, dass er Blaise den Rücken freihalten würde.
»Es scheint, als stünde ich zum zweiten Mal am heutigen Abend in deiner Schuld, Griff.« Blaise ließ den Arm seines Freundes los und sah sich im Ballsaal um. Eine Gruppe Lords war vor ihnen stehen geblieben und schirmte sie so vor neugierigen Blicken ab. Niemand schien ihnen im Moment Beachtung zu schenken, deshalb ergriff Blaise die Chance, um hinter den schweren violetten Vorhang zu treten und die Tür zu öffnen. Dank seinem Bruder war er mittlerweile hervorragend darin, sich während Abendveranstaltungen aus Ballsälen zu schleichen.
Griff folgte ihm hinaus und schloss die Tür behutsam hinter ihnen. »Unsinn. Wozu hat man denn Freunde?« Wenn eine Freundschaft sich je bewährt hatte, dann war es ihre. Er hatte aufgehört zu zählen, wie oft Griff seinen eigenen Ruf aufs Spiel gesetzt hatte, um Blaise mit Bannon zu helfen. Dabei hatte er sich nicht einmal beschwert. Er schien es als großes Abenteuer zu sehen.
Blaise war drauf und dran, die Terrasse zu verlassen, doch Griff erwischte ihn am Arm. Es schickte sich überhaupt nicht für sie, ohne Begleitung hier draußen zu sein, doch da Bannon und Winstol ebenfalls draußen waren, wären sie zumindest nicht allein.
Lächelnd ließ Griff seinen Blick über den Garten schweifen, bevor er ihn wieder auf Blaise richtete. »Nur fürs Protokoll: Ich wollte dich wegen Ashbourne nicht beunruhigen, aber ich dachte, du solltest es wissen.« Griff hob die Schultern und seine Wangen färbten sich rot. Er tat ganz lässig, aber sein Verhalten sprach eine andere Sprache.
»Schon in Ordnung. Ich wurde bloß schon darauf hingewiesen und eigentlich ist da gar nichts, wovor man mich warnen müsste. Ashbourne und ich sind lediglich Bekannte.«
Mit einem Nicken erwiderte Griff sein Lächeln und bedeutete mit einer Armbewegung, dass Blaise vorausgehen sollte. »Komm. Lass uns deinen Bruder auftreiben.«
Und ob wir das tun werden. Dann würde Blaise ihm den Hals umdrehen. Mit schnellen Schritten eilte er die Treppenstufen hinunter.
Als er den Schutz der Terrasse verließ, fiel Blaise auf, dass es verdammt kalt war. Er rieb sich die Arme und ließ den Blick über die Umgebung streifen. Es war ein für Regelence typisches Stadthaus mit einem recht kleinen Garten an der Rückseite und einem Tor, das sich zur Straße in ihrem Rücken öffnete, die einmal rund um einen kleinen Park herumführte. Leaks Park, wenn Blaise sich nicht irrte. Er bestand aus ein paar Bäumen, einer Schaukel und einem Picknickbereich. Im Garten selbst standen mehrere Rosenbüsche, einige in Form geschnittene Hecken und eine Bank. Mit anderen Worten: Es gab nicht viele Versteckmöglichkeiten. Eine Backsteinmauer umschloss den Garten, doch Bannon und Winstol waren nirgendwo zu sehen. »Hast du…«
»Shh…« Griff schloss die Augen und beugte sich vor, als könnte er dadurch irgendwie besser lauschen.
Blaise blieb ebenfalls reglos stehen, doch es ging ihm zu weit, die Augen zu schließen. Über den Verkehrslärm und die Musik von drinnen konnte er Stimmen vernehmen, die zu ihrer Rechten am anderen Ende des Gartens erklangen. Blaise schlang die Arme um seinen Körper und schlug diese Richtung ein. Es dauerte nicht lange, das verschollene Duo zu finden.
Bannon und Winstol – der seinem Spitznamen Trouble gerade alle Ehre machte – standen hinter einer grässlichen Hecke in Form einer…
»Also, Blaise, was machen dein Bruder und Winstol denn da mit dieser Ente?«
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