Fiona - Reloaded. Zsolt Majsai

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Fiona - Reloaded - Zsolt Majsai Die Kristallwelten-Saga

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      „Das war wohl nicht gut zu verstehen. Gut, hör zu. Liebe ist eine Sache zwischen zwei Menschen. Es geht nur sie beide etwas an.“

      „Also auch der Akt der Liebe geht nur sie beide etwas an?“

      „Genau.“

      „Ich verstehe. Meine Frage war dann wohl indiskret und du möchtest sie deswegen nicht beantworten.“

      „So ist es. Aber weil du es bist, sage ich dir, dass die meisten Männer meines Alters das schon getan haben.“

      „Askan auch?“

      „Ja, er auch.“

      Ich schweige verwirrt, bis wir am Zelt sind. Gaskama bleibt davor stehen.

      „Askan erwartet dich. Mich nicht. Schlaf gut, Kyo.“

      „Du auch, Gaskama.“ Ich blicke ihm hinterher, dann betrete ich das Zelt.

      Askan ist angezogen und am Essen. Er zeigt neben sich und dann auf den Tisch. Ich setze mich neben ihn und esse etwas Brot. Eigentlich habe ich keinen Hunger, aber ich weiß, dass es besser ist, wenn ich etwas esse.

      Askan schweigt. Ab und zu wirft er mir einen nachdenklich Blick zu. Als wir fertig sind, erhebt er sich und geht zu seinem Bett.

      „Wenn du willst, kannst du bei mir im Bett schlafen.“ Dann fügt er hinzu: „Ich bin angezogen und du kannst dein Kleid anbehalten. Ich werde nichts tun, was du nicht willst. Aber das Bett ist bequemer als dein Nachtlager da in der Ecke.“

      Das wird wohl wahr sein, vermute ich. Nach kurzem Zögern nicke ich und lege mich neben ihn. Das Bett ist wirklich viel weicher. Er deckt uns beide zu. Dann lächelt er und dreht sich um. Schon bald höre ich an seinem Atem, dass er eingeschlafen ist.

      Ich brauche dafür sehr viel länger. Eigentlich schlafe ich gar nicht, zumindest glaube ich das, bis ich vom Gongschlag hochschrecke. Also muss ich doch eingeschlafen sein.

      Das Erste, was ich wahrnehme, ist das laute Geräusch. Es kommt von überall her. Ein gleichmäßiges Prasseln wie vom Regen, aber so laut habe ich es noch nie gehört.

      Das Zweite, was ich wahrnehme, ist der Körper von Askan. Ich sehe seine Haare und spüre seinen Rücken. Mein linker Arm liegt auf ihm. Er liegt genauso da, wie als er eingeschlafen ist, aber ich nicht. Im Schlaf habe ich mich an ihn gedrückt und ihn umarmt.

      Hastig rücke ich von ihm ab.

      Er dreht den Kopf und sieht mich lächelnd an.

      „Wie geht es dir, Kyo?“

      „Ist gut“, erwidere ich, was ihn auflachen lässt. „Warum ist der Regen so laut?“

      „Das liegt am Zelt. Die Regentropfen schlagen gegen die Zeltwand, das ist hier drin dann sehr laut. Heute ist Oseum, es wird bis zum nächsten Hellgong regnen.“

      „Ich weiß, jede sechste Num ist so.“

      „Genau. Es ist einfach nur nass. Nicht schön zum Reisen.“

      Das merke ich dann auch. Er gibt mir ein Hemd von sich, eine Hose und Stiefeln. Alles ist viel zu groß. Die Hose stopfe ich in die Stiefeln, weil ich sonst ständig über die Hosenbeine stolpere, die langen Hemdärmel halten meine Hände trocken. Am Anfang zumindest. Irgendwann ist alles so durchnässt, dass es egal ist.

      Ich beschließe, dass ich den Oseum hasse.

      Der helle Teil der Num vergeht ohne ein besonderes Ereignis. Wir fahren viele Quons durch irgendeine Gegend, die ich nicht kenne. Weder Tiere noch andere Menschen gibt es zu sehen. Der Boden ist stellenweise so aufgeweicht, dass die Wagen mehrmals von den Soldaten geschoben werden müssen. Gaskama ist der Einzige, dem der Regen völlig egal zu sein scheint. Selbst Askan lässt sich zu einigen verärgerten Ausrufen verleiten.

      Ich sage nichts, sondern mache mich auf dem Wagen möglichst klein, ziehe die Hände in die Ärmel und zittere vor mich hin. Mit jeder Quon hasse ich den Oseum immer mehr.

      Endlich ist die Zeit zum Rasten da und endlich steht das Zelt. Ich renne hinein und ignoriere das Lachen der Soldaten. Als wenig später auch Askan hereinkommt, stehe ich zitternd in der Mitte des Zelts und überlege, was ich eigentlich als Nächstes tun soll.

      Askan ist mit wenigen Schritten bei mir und legt die Arme um mich.

      „Du bist ja völlig kalt!“, ruft er. „Du brauchst unbedingt ein heißes Bad. Meitor!“

      Als der Diener ankommt, befiehlt ihm Askan, die Badewanne mit heißem Wasser füllen zu lassen. Ich erhebe keinen Widerspruch, obwohl das vielleicht bedeutet, dass Askan mich nackt sieht. Aber selbst das ist mir im Moment egal. Mir ist einfach nur kalt.

      Als die Wanne vorbereitet ist, zieht mich Askan dorthin. Nachdem alle anderen das Zelt verlassen haben, dreht er sich mit dem Rücken zu mir.

      Ich denke kurz nach, dann schmeiße ich meine nasse Kleidung von mir und steige in die Wanne aus Holz. Das Wasser ist das Schönste, was ich jemals gespürt habe. In der Wanne befinden sich zwei Hocker. Ich setze mich mit untergeschlagenen Beinen auf einen, so reicht mir das Wasser bis zum Kinn.

      Dann verschränke ich die Arme vor der Brust und teile Askan mit, dass er sich umdrehen darf.

      Er sieht mich lächelnd an. „Besser?“

      Ich nicke.

      „Gut. Dann lasse ich dich jetzt allein. Wenn du fertig bist, werde ich auch baden.“

      Ich mustere seine nasse Kleidung und erwidere leise: „Du kannst auch jetzt baden.“

      „Bist du sicher?“

      „Ja.“

      Er zögert kurz, dann zieht er sich aus und kommt auch ins Wasser. Er setzt sich auf den Hocker mir gegenüber. Dabei kann ich deutlich erkennen, dass sein Glied groß und aufgerichtet ist, anders als gestern. Ich weiß genau, was das bedeutet. Ich spüre die Spucke in meinem Mund, die ich nur mit Mühe hinunterschlucken kann. Und ich spüre, wie sich Wärme in meinem Unterleib ausbreitet.

      Askan beobachtet mich. Ich öffne meine Arme und lege die Hände auf meine Oberschenkel, sodass er meine Brüste sehen kann. Er kann auch sehen, wie schnell ich atme.

      „Ich … ich weiß nicht, was ich jetzt tun muss“, sage ich leise.

      „Doch, das weißt du. Dein Körper weiß es genau.“

      Er hat recht.

      Ich erhebe mich und gehe zu ihm, bis ich mit gespreizten Beinen vor ihm stehe. Die Innenseiten meiner Oberschenkel berühren seine Beine. Er ist selbst im Sitzen so groß, dass unsere Augen sich fast auf gleicher Höhe befinden.

      Als er sich nicht bewegt, umfasse ich sein Glied und lasse es in mich hineingleiten, indem ich mich auf ihn setze. Es tut nicht weh. Im Gegenteil. Schließlich sitze ich ganz auf ihm und spüre, wie er mich ausfüllt. Mein Unterleib berührt seinen, was die Hitze in mir sehr erhöht.

      Er nimmt mein Gesicht zwischen die Hände und zieht es zu seinem

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