DIE SEELE IM JENSEITS. Whitley Strieber

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DIE SEELE IM JENSEITS - Whitley  Strieber

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höherer Wesen, von denen manche von anderen Planeten stammen. Wenn wir uns emotional gegen mögliche Wahrheiten sperren und sie abtun, ohne uns ernsthaft mit ihnen auseinanderzusetzen, neigen wir dazu, Tatsachenberichte irrtümlich als erfundene Geschichten abzuqualifizieren.

      Das ist besonders wichtig, wenn nach Ansicht der Autoren die wichtigste Botschaft eines Buches die Liebe ist.

      Anne, wie sie sich Whitley mitteilt, beschreibt es so: »Die Werkzeuge zur Stärkung der Seele: objektive Liebe verstehen und leben, Achtsamkeit und mediale Fähigkeiten entwickeln, Meditation, Liebe, Mitgefühl und Demut praktizieren. Das sind die Grundlagen.«

      Ich bin zu dem Schluss gelangt, dass Die Seele im Jenseits es verdient, viele Leserinnen und Leser zu finden. Und das Buch verdient es auch, mehr als einmal gelesen zu werden. Sogar der Schluss vermag zu überraschen. Mögen Sie dieses Buch ebenso sehr genießen und daraus lernen wie ich.

      Gary E. Schwartz, Professor für Psychologie, Medizin,

      Neurologie, Psychiatrie und Chirurgie, ist Direktor des

      Laboratory for Advances in Consciousness and Health an der

      Universität von Arizona. Zu seinen Büchern gehören The Afterlife Experiments, The G.O.D. Experiments, An Atheist in Heaven (mit Paul Davids) und Super Synchronicity.

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      DIE NEUE REVOLUTION

      Im August 2015 starb nach fünfundvierzig Ehejahren meine Frau Anne im Alter von neunundsechzig Jahren. Keine zwei Stunden nach ihrem Tod begann sie damit, mir Beweise dafür zu übermitteln, dass sie weiterhin existiert. Dadurch hat sich mein Leben völlig verändert.

      Zwei Jahre kämpfte sie gegen einen verheerenden Gehirntumor, und mit wachsender Verzweiflung hatte ich versucht, sie zu retten. Nie war in meinem Leben ein Schmerz größer gewesen als die dunkle Grube der Trauer, in die ich stürzte, als ich Annes leblosen Körper sah.

      Sie dagegen fürchtete den Tod nicht. Zehn Jahre zuvor hatte eine Nahtoderfahrung sie von dieser Angst befreit, so wie es viele Menschen erleben, die eine solche Erfahrung machen.

      Aber ich hatte nie eine Nahtoderfahrung gehabt und war zutiefst verzweifelt. Trotz allem, was ich über das Leben nach dem Tod gelernt hatte, quälte mich die Angst, Anne sei für immer von mir gegangen. Doch dann, nur wenige Stunden nach ihrem Tod, begann sie, sehr behutsam und methodisch, mir Hinweise zu geben, dass sie weiterhin existierte.

      Zu dem, was Anne und ich über das Jenseits gelernt haben, zählen einige der außergewöhnlichsten direkten Erfahrungen, die je aufgezeichnet wurden. Basierend darauf – und auf Annes Rückkehr – kann ich sagen, und zwar, wie ich glaube, völlig gerechtfertigt, dass sie weiterhin existiert. Ich bin inzwischen überzeugt, dass wir nicht sterben und dass wir eine bessere und stabilere Beziehung zwischen der physischen und der nicht-physischen Seite unserer Spezies schmieden können, eine, die viel verlässlicher ist als unsere heutigen Jenseitskontakte.

      Wissenschaftliche Studien über Medien, Channeling und das elektronische Stimmen-Phänomen (ESP), bei denen Bedingungen geschaffen wurden, die es Verstorbenen ermöglichen, sich in der physischen Welt mitzuteilen, zeigen nachdrücklich, dass Kontakte mit den Toten möglich sind. Jedoch besteht der Sinn dieses Buch nicht darin, einen Überblick über diese Forschungen zu geben. Vielmehr befasst es sich mit der Möglichkeit, unser Verhältnis zur Realität grundlegend zu revolutionieren. Diese Revolution wird aus der Idee geboren, dass eine Spezies erst ganz und heil ist, wenn die Beziehung zwischen den Lebenden und den Toten fester Bestandteil des Alltags ist.

      In diesem Buch werden wir bestimmte Methoden vorstellen, die genutzt werden können, um diese Beziehung aufzubauen – Werkzeuge der Seele, die hier zum ersten Mal beschrieben werden. Dann werden wir auf neue Weise die ewigen Fragen ergründen, wer oder was wir sind und, vor allem, wie wir uns eine starke Seele aufbauen, ein gutes Leben führen und in Freude sterben können.

      Zwar erwarte ich nicht, dass Annes und meine Geschichte unkritisch einfach geglaubt wird, bin mir aber völlig sicher, dass unser Buch von zwei Menschen geschrieben wurde, einem physischen und einem nicht-physischen. Ich führe hier keine Gespräche, die nur in meiner Fantasie existieren. Meine Frau hat nach ihrem Tod aus eigenem Antrieb eine stabile und verlässliche Kommunikation zu mir aufgebaut. Und ich denke, bei der Lektüre werden Sie erkennen, dass viele dieser von uns beiden diskutierten Ideen aus einer ganz anderen Perspektive stammen, die für uns physisch Lebende ungewohnt ist.

      Wir nennen das Buch Die Seele im Jenseits, und es beschreibt eine Revolution, denn es geht darum, die gleichwertige Lebensweise des Hüben und Drüben zu etwas Alltäglichem zu machen. So werden wir, die wir auf der physischen Seite leben, in die Lage versetzt, mehr Klarheit über uns selbst und unsere Zukunft zu gewinnen. Das wiederum ermöglicht es uns, individuell ein reicheres, erfüllteres Leben zu führen und besser zum Wohlergehen der ganzen Menschheit beizutragen.

      Auch geht es in diesem Buch darum, im Umgang mit dem Tod Angst und Unsicherheit durch die ruhige, gut informierte und letztlich freudige Haltung zu ersetzen, mit der Anne und viele andere Menschen mit Nahtoderfahrungen dem Sterben heute schon begegnen.

      Das ist keine Lüge, kein Schwindel. Es ist kein zynischer Versuch, aus dem Tod meiner geliebten Frau Kapital zu schlagen. Was ich berichte, ist wirklich geschehen. Auf der persönlichen Ebene weiß ich das. Zwar kann ich für meine persönlichen Erkenntnisse keine Allgemeingültigkeit beanspruchen, aber die Beweise sind so überzeugend, dass unser beider Geschichte es verdient, ernst genommen zu werden.

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      Meine Erfahrung mit Anne steht in Zusammenhang mit dem Wissen, das wir durch unsere Kontakte zu jenen Leuten erwarben, die Anne und ich »die Besucher« nennen. Meine erste Begegnung mit ihnen fand in einer Dezembernacht des Jahres 1985 statt. Später schrieb ich darüber mein Buch Communion (Die Besucher). Der Kontakt mit ihnen war so erschreckend, dass ich das Buch ursprünglich »Körper-Terror« nennen wollte. Anne sagte, ich sollte es vielleicht besser Communion nennen, »weil es genau darum geht«, um Begegnung und Kommunikation. Doch wer waren diese Besucher – oder was waren sie?

      Die meisten Menschen, die mit ihnen zu tun haben, vermuten, dass es sich um Wesen von einem anderen Planeten handelt. Der Milliardär Robert Bigelow, der sich schon viele Jahre für sie interessiert, erklärte am 28. Mai 2017 in der Nachrichtensendung 60 Minutes, dass es sich um Außerirdische handelt und dass sie bereits lange Zeit hier bei uns anwesend sind.

      Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA leitet inzwischen aufgrund einer Vereinbarung Berichte über UFO-Sichtungen direkt an sein Unternehmen Bigelow Aerospace weiter. Bigelow erklärte außerdem, er selbst habe Kontakt zu diesen Außerirdischen gehabt und es sei ihm mittlerweile egal, was die Öffentlichkeit über seine diesbezüglichen Äußerungen denke.

      Auch ich erkläre ganz offen, dass ich schon fast mein ganzes Leben lang mit diesen unbekannten Wesen in Kontakt stehe, und besonders in den Jahren seit Annes Tod hat sich daraus eine enge und bis heute andauernde persönliche Beziehung entwickelt. Dass es sich bei ihnen um Außerirdische handelt, kann ich allerdings nicht bestätigen.

      Ich habe Anne nach ihnen gefragt, und sie antwortete, sie seien »innere Wesen«. Als ich sie fragte, was sie damit meint, sagte sie: »Sie leben im Inneren der Realität. Du lebst an der Oberfläche.« Dann fragte ich: »Befinden sie sich

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