Thesen zur ganzheitlichen Demokratie.. W. Eckehart Heeger

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Thesen zur ganzheitlichen Demokratie. - W. Eckehart Heeger

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erhalten damit indirekt auch ihre Gesellschaft durch Fortpflanzung. Durch Erziehung der Nachkommen wird auch die Gesellschaft stabilisiert und entwickelt sich koevolutionär mit.

      - Lebewesen im Schwarm folgen nach dem Prinzip der Selbstorganisation dezentral im mehr neutralen Zusammenleben dem Lebewesen, welches zielstrebig signalisiert, dass es momentanes Überleben verbessert, also einer Bedrohung ausweicht oder Beute zur Balanceherstellung erkannt hat, solange von keinem anderen ein stärkeres Signal kommt. Dieses momentane Leitlebewesen ändert sich also nach der Situation ständig, weil alle gleichberechtigt sind. Damit können dezentral viele Chancen oder Risiken sehr frühzeitig erkannt und alle, als komplex wechselseitige Komplemente füreinander und die übergeordnete Ganzheit des Schwarms, darauf reagieren. Die Verbindungen zu den unmittelbaren Nachbarn in jeder Situation zu halten, ist ein Zweck jedes Mitglieds, um die Balance im Selbstorganisationsprozess der Gesellschaft, ihre Stabilität und damit, den Schutz für alle erhalten zu können.

      Je mehr die Balance in einer Gesellschaft verlorengeht und einzelne Tiere die Gesellschaft zu eigenen Zwecken dominieren, desto mehr verschiebt sich auch das Zusammenleben und Verhalten der Gesellschaftsmitglieder nach den Zwecken der dominanten Gesellschaftsmitglieder als Herrschaftsgesellschaft und die anderen und in der Beziehungsumkehr auch das dominierende Leittier, degenerieren opportunistisch. Es sind Funktionen der Entwicklung ihrer Psychen.

      In matriarchalischen Gesellschaften ist das Überleben der Nachkommen der wichtigste Zweck und bestimmt das Verhalten aller Gesellschaftswesen als Balance mit der Zukunft.

      In mehr patriarchalisch geprägten Herrschaftsgesellschaften werden die Zwecke durch die Überlegenheit zu Fortpflanzung bestimmt. Die Genweitergabe des dominierenden Tieres ist in ihnen, aus der Macht des Überlegenen, der wichtigste Zweck. Hier deutet sich schon das an, was in Herrschaftsgesellschaften der Menschenwesen wiederholt wird, dass die Nachkommen der Alphatiere mehr Chancen haben und die Macht den Nachkommen erhalten bleiben soll.

      In Gesellschaften von unbewussten Lebewesen kann ihre Zweckerfüllung nur durch ständige Selbstaktualisierung über Assoziationen aus der Gegenwart als Erfahrung, Konditionierung und Anpassung an die Realität der natürlichen Balancen, erfolgen. Sie sollte durch positiver Rückkoppelungen die Zweckerfüllungen verstärkt und damit auch in die Zukunft iterativ und koevolutionär weiterentwickelt werden. Wo diese Zwecke nicht erfüllt werden, löst sich Gesellschaft auf und dissoziiert zur Menge.

      Begründung der Zwecke jeder Gesellschaft:

      Weil Gesellschaft nur aus dem Zusammenwirken der Gesellschaftsmitglieder und ihrer positive Rückkoppelung ihrer Zweckerfüllung zu einander und damit in dem, durch sie gebildeten Gesellschafts- als Selbstorganisationsprozessen koevolutionär entsteht, können es nur die Zwecke der Gesellschaftsmitglieder, also ihr momentanes Überleben zu schützen und ihnen ihre Zwecke, durch ihre Nachkommen nachhaltiger überleben zu ermöglichen, sein. In der Erfüllung dieser Zwecke, die Balance der Gesellschaft herzustellen entsteht ihre Stabilität zur Nachhaltigkeit und schützt alle.

      Bewusstseinsebene der Menschenwesen.

      Definition von Bewusstsein.

      Bewusstsein des Menschen ist ein Informationsprozess des Wachseins, welcher sein Selbst informiert, dass er es selbst ist, der empfindet, fühlt oder denkt und in der Umwelt urteilt. Es ist nur Information, welche aber auf Energie, Materie des Körpers, sich selbst und Umwelt als Information und Lebensprozess angewiesen ist. Im Tiefschlaf ist das Bewusstsein nicht aktiv und auch im Wachsein wird die Kontrolle, Steuerung des Körpers und vieler Verhalten von der unbewussten Psyche übernommen und kann von Bewusstsein sogar gestört werden. Bewusstsein ist auch die Verbindung zwischen natürlicher und künstlicher Realität; denn es wird schon vor der Bewusstwerdung jedes Menschen durch die Einwirkungen anderer Menschen im natürlichen zum künstlichen Selbstorganisationsprozess verändert und ist als Koevolutionsprozess beides zugleich. Menschen sind mit ihrem Gehirn und Bewusstsein die komplexeste Lebewesen, welche bisher evolutionär entstanden sind.

      Bewusstseinsebene.

      Aus dem Zweck der Selbstaktualisierung unbewusster Lebewesen entstand in positiver Rückkoppelung und immer weiter verbesserten Informationsverarbeitung ihrer unbewussten Psyche, als Komplement im Selbstorganisationsprozess der Tiermenschen, Bewusstwerdung und -sein der Menschen und macht ihn zum Menschtier als Menschenwesen. Es ist ein evolutionärer Versuch mit dem Zweck ganzheitliche Balance zu erreichen. Damit wurde eine weitere, künstliche Evolutionsebene, die Bewusstseinsebene der Menschen, eröffnet. Sie ist der Übergang und die Verbindung von natürlicher Selbstorganisation und Realität zur und mit der künstlichen Realität und möglichen künstlichen Selbstorganisationen, welche durch Menschen entstehen können. Damit verändert jeder Mensch auch koevolutionär seine Gesellschaft, Umwelt und in der Beziehungsumkehr auch sich. Deshalb ist es wichtig und auch überlebensnotwendig Tiermenschen, schon in frühester Kindheit nach der Geburt, durch Eltern richtig zu erziehen und dann durch ganzheitliche Bildung ihnen Einsicht in das richtige Zielprinzip zu vermitteln; denn nur damit kann jedes die mögliche, nicht sofort erkennbare Abtrift seines Selbst und auch seiner Gesellschaft erkennen, korrigieren und Mensch werden.

      Definition oder Erklärung von Menschenwesen.

      Es ist nicht möglich Menschenwesen in ihrer Komplexität, Vielfältigkeit und -dimensionalität zu beschreiben oder zu definieren. Ich beschränke mich auf einige, wenige Aspekte, welche m. E. für eine Demokratie von Interesse sind.

      - Menschenwesen sind Tiere, welche von Menschen abstammen, als Tiermenschen geboren werden, durch Bewusstwerdung genetisch und metaphysisch gesteuert zu Menschtieren werden und nur durch Unterstützung ihrer Mitmenschen zum Menschsein als Menschen gelangen können. Sie sind, im Gegensatz zu Tieren oder unbewussten Lebewesen, irrationale Wesen und sollten auch dann und obwohl sie auch rational denken lernen können, als irrational beurteilt werden; denn sie wenden es nicht immer oder nur selten an. Sie sind noch immer mehr Gefühls- oder Emotionswesen als rationale Wesen. Besonders, wenn sie, wie heute häufig, ihre Gefühle verdrängen und dadurch von ihren Emotionen bestimmt werden, verhalten sie sich irrational. - Es ist ein großer Irrtum bei ihnen logisches Verhalten vorauszusetzen. Alle unbewusste Lebewesen verhalten sich lebens-logischer, weil sie metaphysisch auf ihre Zwecke ausgerichtet sind, als Menschenwesen in den meisten Situationen. - Menschen können die metaphysische Verhaltensentwickelung und -steuerung ihrer Psyche, ihr deterministisches, zweckbezogenes, tierisches, unbewusstes Verhalten und seine fordernden Triebe und Emotionen, verneinen und damit auch deren Begrenzungen, vor allem die der Selbstsorge, überschreiten. Da aber alle Lebewesen evolutionär damit an die metaphysischen Prinzipien und Natur angepasst sind, sind Menschen durch ihr Bewusstsein in ihrem Verhalten scheinbar offen oder frei, aber tatsächlich orientierungslos geworden. Dies ist Chance und Risiko zugleich. Sie unterscheiden sich damit von allen unbewussten Lebewesen. Kein Lebewesen außer dem Menschenwesen kann verneinen, hat damit die Voraussetzung auch verzichten zu lernen und zu können. Ihre Chance ist, Mensch zu werden und zu sein. Ihr Risiko ist, sich egoistisch zu verhalten. Dadurch sind sie in ihrem Verhalten unberechenbar, also kontingent. Durch ihren tierischen Lebenstrieb haben Menschenwesen in ihrem Bewusstsein sehr schwache Information oder Ahnung, aber kein sicheres Wissen, über ihr evolutionäres, metaphysisches Ziel, ihr Leben nachhaltig zu gestalten und die Zwecke, die in ihren tierischen Vorfahren metaphysisch gesteuert wurden und werden, zu erfüllen. Sie deuten die evolutionäre Notwendigkeit und Zweckerfüllung aller Lebewesen in ihren Nachkommen nachhaltig zu überleben, häufig ewig leben zu können.

      - Menschen sind von Natur und nach ihrer Geburt nicht gleich, sondern in ihren genetischen Anlagen, Talenten, geschichtlicher Abstammung und Vorprägung sehr unterschiedlich, ungleich und werden sich auch in ihren Fähigkeiten

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